Schnelltest Troponin T

FAQ

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  • Für welche Patienten kommt Roche TROP T Sensitive in Frage?

    Bei allen Patienten mit unklarem Brustschmerz sollte der Test durchgeführt werden, auch wenn das kardiale Ereignis schon einige Tage zurück liegt - sofern keine Möglichkeit zur quantitativen Troponin-Bestimmung besteht, z. B. mit Roche CARDIAC T und dem cobas h 232 System.

  • Ist der Test schwierig anzuwenden?

    Der Test ist einfach anzuwenden: Es werden 150 µl heparinisiertes oder EDTA-Vollblut auf den Teststreifen aufgetragen:

    • 1 Strich (nur Kontrollstrich, kein Nachweisstrich): negatives Ergebnis (Troponin T <0,1 ng/ml).
    • 2 Striche (Kontroll- und Nachweisstrich): positives Ergebnis (Troponin T >0,1 ng/ml).
  • Was bedeutet ein sehr schwacher Nachweisstrich?

    Je nach der Troponin-T-Konzentration der Probe kann der Nachweisstrich in unterschiedlicher Intensität und zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb der Reaktionszeit erscheinen. Auch die geringste sichtbare Andeutung des Nachweisstriches ist als „positiv“ zu bewerten, unabhängig von der Stärke des Kontrollstriches. Zum Ablesen sollten Sie den Test so halten, dass Schattenbildung auf dem Ablesefenster vermieden wird. Helle, indirekte Beleuchtung ist am besten geeignet.

  • Muss ich das Ergebnis des Roche TROPT Sensitive-Tests exakt nach 15 Minuten ablesen?

    Nein. Sie müssen das Ergebnis nicht genau nach einer Reaktionszeit von 15 Minuten ablesen, sondern innerhalb eines Zeitraums von 15 bis 20 Minuten nach Probenauftrag. Bei hohen Troponin-T-Konzentrationen kann der Nachweisstrich schon nach wenigen Minuten erscheinen. Erscheint der Nachweisstrich erst nach Ablauf von 20 Minuten, so kann es sich möglicherweise um ein falsch positives Ergebnis handeln.

  • Ersetzt der Roche TROPT Sensitive-Test für Troponin T das Elektrokardiogramm (EKG)?

    Der Test ist kein Ersatz für das EKG, der Nachweis von Troponin T bestätigt aber den Verdacht auf das Vorliegen eines Myokardinfarkts bei fehlender persistierender ST-Streckenhebung (NSTEMI) (1, 2, 4)

  • Ist Roche TROPT Sensitive auch bei Patienten mit Nierenversagen anwendbar?

    Troponin T ist bei chronisch niereninsuffizienten Patienten häufig erhöht. Niereninsuffiziente Patienten mit erhöhtem Troponin T weisen ein erhöhtes Risiko zukünftiger kardialer Ereignisse auf (6, 7). Studien haben gezeigt, dass der Troponin-T-Wert eine strenge Korrelation mit der kardiovaskulären Mortalität bei niereninsuffizienten Patienten aufweist (8). Obwohl mit Troponin T bei Patienten mit Niereninsuffizienz und akutem Koronarsyndrom kein sicherer Nachweis einer Myokardschädigung geführt werden kann, ist es damit ein aussagekräftiger Parameter.