Alkalische Phosphatase

Zusammenfassung

Die Hauptindikatoren zur Ermittlung der alkalischen Phosphatase (ALP) sind der Verdacht auf eine cholestatische Leberkrankheit, Osteoporose und die skelettale Verwicklung anderer Primärkrankheiten.

In den meisten Fällen sind andere zusätzliche Tests notwendig, um den Grund der abnormalen ALP-Werte zu unterscheiden:

Hepatobiliäre Krankheiten

Bei hepatobiliären Krankheiten reflektieren die ALP-Spiegel im allgemeinen den Grad der biliären Okklusion oder einer verbundenen Cholestase. Eine erhöhte ALP und das Serumγ-Glutamyltransferase (GGT) sprechen für eine Cholestase. Die Kombination einer hohen ALP und einer normalen GGT schließen jedoch eine Lebererkrankung nicht vollständig aus. Wenn andere Lebertests, wie Bilirubin, Glutamatoxalacetattransaminase (GOT) oder Glutamatpyruvattransaminase (GPT) ebenfalls hoch ausfallen, kann daraus geschlossen werden, dass die ALP von der Leber herrührt. Bei einer Leberkrankheit mit einer cholestatischen Komponente könnte die ALP eine weit größere Steigerung als die GOT und die GPT aufweisen.

Osteoporose

Die ALP-Niveaus spiegeln die osteolytischen und osteoblastischen Aktivitäten wieder. Wenn die ALP aufgrund von Osteoporose erhöht ist, ist das Serum g-Glutamyltransferase (GGT) normal. Eine Messung der Kalzium- und Phosphatspiegel bieten weitere Anzeichen dafür, dass die ALP wahrscheinlich von den Knochen herrührt.

Durch den Einsatz von Reflotron Alkaline Phosphatase mit Reflotron Plus kann die Enzymaktivität der ALP in einer Primärversorgungsumgebung innerhalb von Minuten leicht festgestellt werden. Diese Mittel bieten zuverlässige Werte bei der Benutzung von nicht verändertem Kapillar- oder Venenblut, Serum oder Plasma.