Harnsäure

Zusammenfassung

Die Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels. Ein Teil der mit der Nahrung aufgenommen Purine wird im Organismus zu Harnsäure abgebaut, der weitaus größere Teil wird vom Organismus wiederverwendet. Die Harnsäure wird zu 70 - 80 % über die Nieren und zu 20 - 30 % über den Darm eliminiert.

Erhöhte Harnsäurewerte findet man vor allem bei Gicht. In den meisten Fällen ist eine Störung der renalen Harnsäuresekretion die Ursache für erhöhte Harnsäurewerte. In seltenen Fällen ist durch einen Enzymdefekt der Purinabbau verstärkt, so dass vermehrt Harnsäure anfällt. Die Harnsäurebestimmung eignet sich gut zur Risikoabschätzung, zur Diagnostik sowie zum Monitoring des Therapieverlaufs bei Gicht oder Nierensteinen.

In der Arztpraxis kann die Harnsäure mit Reflotron Plus oder Reflotron sprint unter Verwendung des Parameters Reflotron Uric Acid (Harnsäure) im kapillaren oder venösen Vollblut, Plasma oder Serum bestimmt werden.

Als Antikoagulans darf nur Heparin – vorzugsweise Lithium-Heparin – verwendet werden; andere Antikoagulantien oder Zusatzstoffe dürfen nicht zugesetzt werden.

REFLOTRON ist eine Marke eines Unternehmens der Roche Gruppe.